Trokare werden hauptsächlich verwendet, um die Bauchdecke des menschlichen Körpers zu punktieren, einen Arbeitskanal in die Bauchhöhle einzurichten und einen Kanal für die Injektion von Kohlendioxidgas bereitzustellen.
Trokare bestehen in der Regel aus einer Punktionsnadel und einer Kanüle, wobei die Punktionsnadel zum Eindringen in die Bauchdecke dient, während die Kanüle zur Aufrechterhaltung des Pneumoperitoneums und als Zugangskanal für Endoskope und chirurgische Instrumente dient.
Durch die Injektion von Kohlendioxidgas entsteht ein stabiler Bauchdruck, der ein klares Operationsfeld und ausreichend Operationsraum für die Operation bietet. Dieser Prozess reduziert nicht nur das Operationstrauma, sondern beschleunigt auch die postoperative Genesung.
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Sobald die Nadel die verschiedenen Schichten der Bauchdecke durchdrungen hat, wird die Kanüle fixiert. Über diesen etablierten Kanal wird Kohlendioxid präzise in die Bauchhöhle infundiert und erzeugt so den für die Operation erforderlichen Pneumoperitoneumdruck von 12–15 mmHg. Dieser künstlich geschaffene Operationsraum bietet dem Chirurgen ein klares Fenster zur Beobachtung und Operation und sorgt so für ein klares chirurgisches Sichtfeld und gleichzeitig für ausreichend Platz für die Instrumentenmanipulation. Das gesamte System fungiert als präziser Druckausgleicher, der die chirurgischen Anforderungen aufrechterhält und gleichzeitig Störungen der physiologischen Funktionen des Patienten minimiert.
Aus Produktsicht verkörpern moderne Trokare die höchsten Standards der Medizinprodukteherstellung. Die Punktionsnadel besteht aus medizinischem Edelstahl und wird einem speziellen Wärmebehandlungsprozess unterzogen, der sowohl eine ausreichende Einstichfestigkeit als auch eine scharfe Kante gewährleistet. Die Kanüle besteht aus einem Polymermaterial mit ausgezeichneter Biokompatibilität und ihre glatte Oberflächenbehandlung reduziert die Gewebereibung. Innovative Sicherheitsfunktionen wie eine federbelastete Einweg-Schutzhülle verhindern wirksam versehentliche Stichwunden während der Operation. Einige High-End-Produkte sind außerdem mit einem Drehverriegelungsmechanismus, Anti-Leck-Ventilen und mehreren Instrumentenkanälen ausgestattet, was die chirurgische Sicherheit und den Komfort weiter erhöht. Diese minimalinvasive Technik vermeidet die großen Schnitte, die bei herkömmlichen offenen Operationen erforderlich sind, reduziert die postoperativen Schmerzen erheblich, verkürzt die Genesungszeit erheblich und reduziert die Anzahl der Tage im Krankenhaus erheblich. Darüber hinaus ermöglichen sorgfältige Operationsbedingungen eine präzisere Operation und verringern das Risiko intraoperativer Blutungen und Komplikationen.
Trokare sind wichtige Instrumente in der laparoskopischen Chirurgie und ihre Wartung wirkt sich direkt auf die chirurgische Sicherheit und die Genesung des Patienten aus. Unmittelbar nach der täglichen Anwendung sollte das Lumen gründlich mit fließendem reinem Wasser gespült werden. Entfernen Sie Blutflecken und Gewebereste vorsichtig mit einer Bürste mit weichen Borsten von der Innen- und Außenfläche der Nadel und der Kanüle. Achten Sie dabei besonders auf die Sauberkeit der Nadelspitze und des Kanülenventils. Nach der Reinigung sollte das Lumen mit einer Hochdruckluftpistole trockengeblasen werden, um Restfeuchtigkeit und Korrosion zu vermeiden. Wöchentlich sollten die Schärfe und Unversehrtheit der Nadelspitze mit einer Lupe überprüft und die Dichtung des Kanülenventils getestet werden, um eine ordnungsgemäße Wartung des Pneumoperitoneums sicherzustellen. Alle abnehmbaren Komponenten sollten vor der Sterilisation zerlegt werden. Hochtemperaturbeständige Materialien sollten mit Hochdruckdampf bei 134 °C sterilisiert werden, Präzisionsteile mit Niedertemperaturplasma. Während der Lagerung sollten Nadel und Kanüle getrennt in einer speziellen Instrumentenbox aufbewahrt werden, um Schäden durch Kollisionen zu vermeiden. Vor jedem Gebrauch sollte die Gesamtintegrität des Trokars überprüft und die Luftdichtheit getestet werden, um eine reibungslose und ungehinderte Punktion zu gewährleisten. Es sollte ein Nutzungsregistrierungssystem eingerichtet werden, um das Sterilisationsdatum, die Anzahl der Anwendungen und den Wartungsstatus aufzuzeichnen. Instrumente, die das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, sollten umgehend ersetzt werden. Durch standardisierte Wartung und Verwaltung kann nicht nur die Lebensdauer des Trokars verlängert, sondern auch die Sicherheit der Operation gewährleistet werden, wodurch den Patienten bessere Behandlungseffekte erzielt werden.